Oromo Übersetzer – Übersetzungsbüro für Oromo-Fachübersetzungen und beglaubigte Übersetzung Oromo Deutsch

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Oromo-Übersetzer für Deutsch ⇄ Oromo

Bei Ihren äthiopischen Urkunden und Zeugnissen übersetzen muttersprachliche Oromo-Übersetzer zwischen Deutsch und Afaan Oromoo – für die Vorlage beim Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl, beim Standesamt, bei der Niederlassungsbehörde und bei ENIC-NARIC Austria. Die Übersetzer klären zuerst, ob das Papier auf Afaan Oromoo oder auf Amharisch ausgestellt ist, rechnen das äthiopische Ausstellungsjahr um und lassen die Namensfolge aus Eigenname, Vatersname und Großvatersname stehen, statt sie zu einem vererbten Familiennamen umzudeuten. Amtliche Dokumente beglaubigt ein allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Übersetzer mit Bestätigungsvermerk, Datum, Unterschrift und Rundsiegel. Umgekehrt bringen wir Bescheide, Ladungen und Aufklärungsbögen ins Afaan Oromoo. Beglaubigte Urkunde ab 59 €, Fließtext ab 1,09 €/Normzeile.

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  • Original per PostPDF vorab
  • Antwort in 60 Minan Werktagen
  • 4,6 · Trustpilot

Muttersprachliche Oromo-Übersetzer · äthiopisches Datum korrekt umgerechnet · beglaubigt auf Wunsch

DIN EN ISO 17100zertifiziert · Reg.-Nr. 7U517
Für Amt & Gerichtbestätigte Übersetzung, österreichweit gültig
Preis vorabFestpreis, transparent kalkuliert
VertraulichDSGVO-konform · NDA möglich

Kurz & klar

Wofür braucht man in Österreich eine Oromo-Übersetzung?

Der FÜD übersetzt Afaan Oromoo ⇄ Deutsch fast ausschließlich dort, wo eine Behörde entscheidet: im Asyl- und Fremdenrechtsverfahren, beim Standesamt, beim Familiennachzug und bei der Bewertung äthiopischer Abschlüsse. Oromo ist die Sprache der größten Bevölkerungsgruppe Äthiopiens – über 40 Millionen Sprecherinnen und Sprecher – und seit 2020 neben Amharisch eine der Arbeitssprachen des äthiopischen Bundes; geschrieben wird es seit 1991 in der lateinischen Qubee-Schrift. Für die österreichische Stelle zählt davon am Ende nur eines: dass Namen, Daten und Urkundeninhalte prüfbar bleiben und zu Ihren übrigen Papieren passen.

Wir arbeiten in beide Richtungen: Oromo–Deutsch für die Vorlage bei österreichischen Stellen und Deutsch–Oromo für alles, was eine Oromo-sprachige Leserin oder ein Oromo-sprachiger Leser verstehen soll – Bescheide, Ladungen, Einwilligungs- und Aufklärungsbögen, Merkblätter von Gemeinden, Kliniken und Trägern.

Wofür Sie Oromo brauchen

Bundesamt, Standesamt oder Hochschule – welcher Fall ist Ihrer?

Oromo-Aufträge kommen fast immer aus einer von vier Lagen. Jede hat einen eigenen Punkt, an dem eine Übersetzung bei der Behörde ins Stocken gerät – und der hat selten mit Vokabeln zu tun. Suchen Sie Ihre Lage; darunter steht, worauf es bei Ihnen ankommt.

Sie legen Unterlagen beim Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl vor

Bescheinigungen, Ladungen, Mitglieds- oder Haftpapiere, Schreiben von Verwandten, oft nur als Foto. Der kritische Punkt ist die Vollständigkeit: Stempel, handschriftliche Randvermerke und schlecht lesbare Stellen gehören in die Übersetzung – als solche gekennzeichnet, nicht weggelassen und nicht geraten. Eine Übersetzung, die stillschweigend glättet, nimmt Ihnen genau das Detail, an dem die Akte später hängt.

Häufig: äthiopische Urkunden urkundengetreu übersetzen und Oromo-Dolmetscher für Einvernahme und Amtstermin.

Sie heiraten in Österreich, melden ein Kind an oder holen Angehörige nach

Standesamt und österreichische Vertretungsbehörde verlangen die Urkunden auf Deutsch. Der kritische Punkt ist der Name: Äthiopische Namen bestehen aus Eigenname, Vatersname und Großvatersname, einen vererbten Familiennamen gibt es nicht, und Frauen behalten ihren Namen bei der Heirat. Wird der Vatersname zum „Nachnamen“ erklärt, tragen Eheleute im Register plötzlich verschiedene Nachnamen – und Ihre Papiere widersprechen sich.

Häufig: Geburtsurkunde aus Oromia übersetzen lassen und Angehörige aus Äthiopien nachholen.

Sie lassen einen äthiopischen Abschluss bewerten oder anerkennen

Oder Sie bewerben sich um Studienplatz, Ausbildung oder Stelle. Der kritische Punkt ist die Umrechnung – in doppeltem Sinn: Das Ausstellungsjahr steht im äthiopischen Kalender und liegt sieben bis acht Jahre hinter dem gregorianischen, und die Noten sind Prozentwerte, keine österreichischen Ziffernnoten. Wer beides „glättet“, produziert einen Abschluss mit falschem Datum und vorweggenommener Bewertung.

Häufig: äthiopisches Abschlusszeugnis für die Bewertung übersetzen und Anerkennung eines äthiopischen Berufsabschlusses.

Sie sind Behörde, Klinik, Schule oder Träger

Sie wollen, dass eine Information wirklich ankommt: Bescheid, Ladung, Einwilligungserklärung, Hausordnung, Aufklärungsbogen. Der kritische Punkt ist die Terminologie: Die Fachsprache in Qubee ist jung, für weite Teile des österreichischen Sozial- und Fremdenrechts gibt es kein etabliertes Oromo-Wort. Wer eines erfindet, erzeugt Text, den die Leserin nicht zuordnen kann.

Häufig: juristische Fachübersetzung Oromo und Oromo-Übersetzung mit Eiltermin.

Vor dem Angebot

Ist Ihre Urkunde überhaupt auf Afaan Oromoo?

Äthiopien führt seine Bundesverwaltung traditionell auf Amharisch, die Region Oromia auf Afaan Oromoo. Reisepass, ältere Personenstandsurkunden und Gerichtsakten sind deshalb häufig amharisch in der Ge'ez-Schrift ausgestellt – auch in Oromo-Familien; Papiere von Kebele- und Regionalverwaltungen in Oromia liegen dagegen oft in Qubee vor, manche Vordrucke zweisprachig. Dass Sie Oromo sprechen, heißt also nicht zwingend, dass Ihr Papier auf Oromo geschrieben ist. Wir bestimmen die Urkundensprache, bevor wir ein Angebot machen, und geben den Auftrag an unser Amharisch-Team für äthiopische Urkunden, wenn er dorthin gehört. Sie zahlen nicht zweimal, und der Bestätigungsvermerk nennt die tatsächliche Ausgangssprache.

Aus derselben Region kommen Unterlagen in weiteren Sprachen: aus Tigray und Eritrea auf Tigrinya, ebenfalls in Ge'ez-Schrift, aus der Somali-Region und aus Nordkenia auf Somali – wie Oromo kuschitisch, aber eine eigene Sprache. Auch Oromo selbst wird über die Grenze hinaus gesprochen, etwa von Borana und Orma im Norden Kenias – für den Echtheitsnachweis macht es einen Unterschied, aus welchem Staat die Urkunde stammt, siehe Legalisation statt Apostille.

Qualität, die man erst beim Adressaten bemerkt

Fehler, die nur ein Oromo-Fachübersetzer erkennt.

Diese neun Punkte entscheiden in der Praxis über Annahme oder Rückfrage – jeder ist DE ⇄ Oromo-spezifisch, im Behördenkontext belegbar, und keiner davon zeigt sich als simpler Grammatik- oder Tippfehler.

Typische Fallstricke bei der Oromo-Übersetzung Deutsch–Oromo und ihre fachliche Lösung
FallstrickWarum es schiefgehtWie der FÜD es löst
Äthiopisches Datum wie ein gregorianisches gelesenÄthiopische Urkunden datieren nach dem äthiopischen Kalender: dreizehn Monate – zwölf zu 30 Tagen plus der kurze Pagumen –, Jahresbeginn um den 11. September und eine Jahreszählung, die sieben bis acht Jahre hinter der gregorianischen liegt. „1998“ auf einem Zeugnis meint das Schuljahr 2005/2006. Wer die Ziffern übernimmt, datiert Geburt, Heirat oder Abschluss um Jahre daneben.Das Datum wird als äthiopisches erkannt, taggenau umgerechnet und im Zweifel mit beiden Angaben geführt. Auch Uhrzeiten – die äthiopische Zählung beginnt bei Sonnenaufgang, nicht um Mitternacht – werden kenntlich gemacht statt stillschweigend übernommen.
Vatersname als Familienname gesetztÄthiopische Namen bestehen aus Eigenname, Vatersname und Großvatersname; einen vererbten Familiennamen gibt es nicht, und Frauen ändern ihren Namen bei der Heirat nicht. Wird der Vatersname als „Nachname“ geführt oder je Dokument anders gelöst, tragen Eheleute und Geschwister im Register verschiedene Nachnamen – oder aus einer Person werden zwei Aktenidentitäten.Die Namensbestandteile bleiben in der Reihenfolge des Originals stehen; ihre Funktion erläutern wir im Übersetzervermerk. Für die Schreibweise sind Ihre bereits vorhandenen österreichischen Papiere maßgeblich, abweichende Formen werden ausgewiesen.
Doppelbuchstaben weggelassen oder zugefügtIn Qubee trägt Länge Bedeutung und wird durch Verdoppelung geschrieben: hara „See“ gegen haaraa „neu“, badaa „schlecht“ gegen baddaa „Hochland“. Ein Buchstabe zu viel oder zu wenig ergibt ein anderes Wort – in einem Namen oder einer Ortsangabe ist das kein Tippfehler, sondern ein Sachfehler.Vokal- und Konsonantenlänge werden exakt so geschrieben, wie das Original sie führt; Namen und Orte gleichen wir zusätzlich gegen Pass und vorhandenen Bescheid ab.
Qubee-Buchstaben nach deutschem Lautwert gelesenQubee benutzt lateinische Buchstaben mit eigenen Werten: c, x, q und ph stehen für Ejektive, dh für einen retroflexen Implosiv, ny und sh für je einen Laut. Die vertraute Schrift verleitet dazu, „deutsch“ zu lesen – und einen anderen Namen zu transkribieren, als auf dem Papier steht.Muttersprachler lesen die Qubee-Werte korrekt und übertragen Namen und Ortsangaben lautrichtig – in genau der Schreibung, die auch Ihre übrigen Dokumente tragen.
Ortsnamen in der jeweils anderen SprachformViele Orte tragen eine Oromo- und eine amharische Form: Adama hieß amtlich lange Nazret, Bishoftu heißt amharisch Debre Zeit. Steht auf der Geburtsurkunde die eine und im Bescheid die andere Form, sieht die prüfende Stelle zwei verschiedene Geburtsorte.Der Ortsname wird in der Form des Originals übernommen, die gebräuchliche zweite Form erläuternd ergänzt – so bleibt der Bezug zu Ihren übrigen Akten sichtbar.
Kasusendung als Namensbestandteil gelesenOromo markiert – anders als Deutsch – den Subjektfall am Wort, etwa mit -ni, -n oder -tu. Wird diese Endung für einen Teil des Namens oder des Wortstamms gehalten, entsteht ein Name, den es nicht gibt, oder ein falscher Bezug im Urkundentext.Die Endung wird als Kasusmarker erkannt und aufgelöst: Im Deutschen steht der Name in seiner Grundform, und Subjekt- und Objektbezüge des Originals bleiben erhalten.
Noten und Abschlussbezeichnungen eingedeutschtÄthiopische Zeugnisse weisen Leistungen als Prozentwerte und Punktdurchschnitte aus, nicht auf einer Skala von 1 bis 5, und die Abschlussbezeichnungen haben kein österreichisches Gegenstück. Wer sie in österreichische Noten und Grade „übersetzt“, nimmt die Bewertung vorweg, die der zuständigen Bewertungs- oder Anerkennungsstelle zusteht.Noten, Prüfungs- und Abschlussbezeichnungen bleiben im Original und werden erklärend eingeordnet; bewertet wird von der zuständigen Stelle, nicht vom Übersetzungsbüro.
Österreichische Verwaltungsbegriffe frei ins Oromo übersetztFür weite Teile des österreichischen Sozial-, Fremden- und Medizinrechts gibt es kein etabliertes Oromo-Wort; die Fachsprache in Qubee ist jung und regional uneinheitlich. Eine erfundene Entsprechung erzeugt Text, den die Leserin nicht zuordnen kann – auf einer Einwilligungserklärung ist das mehr als ein Stilproblem.Die deutschsprachige Bezeichnung bleibt stehen und bekommt eine erklärende Entsprechung daneben; das Sprachregister halten wir so, dass der Text auch ohne lange Schulbildung lesbar bleibt.
Dialektvarietäten gemischtZwischen den großen Varietäten – West-Zentral (Mecha-Tuulama), Borana-Arsi-Guji und Ost-Oromo – unterscheiden sich Wortschatz und Formen. Eine gemischte Fassung liest sich für die Zielgruppe fremd und trifft einzelne Begriffe nicht.Wir wählen die Varietät passend zu Herkunft und Adressat und halten Begriffe, Orts- und Verwaltungsbezeichnungen über alle Dokumente eines Vorgangs konsistent.

Warum sichere Oromo-Kenntnisse allein diese Fehler nicht abfangen

Keiner dieser Punkte ist ein Sprachfehler – die meisten überstehen jede Rechtschreibprüfung und auch das Gegenlesen durch eine Oromo-Muttersprachlerin ohne Urkundenpraxis. Sie entstehen dort, wo zwei Verwaltungslogiken aufeinandertreffen: ein Kalender auf einen anderen, ein Namenssystem ohne Nachnamen auf ein Formular mit dem Feld „Familienname“, eine junge Schriftsprache auf einen Rechtsbegriff, den es in ihr noch nicht gibt. Genau dort setzt eine bestätigte Übersetzung mit Urkundenerfahrung an – abgesichert durch die Endkontrolle nach DIN EN ISO 17100.

Ein Zeugnis von 1998 kann von 2006 sein.

Deshalb: das äthiopische Datum als solches erkennen und umrechnen – und Namen so führen, wie sie in Ihren österreichischen Papieren stehen.

Fach-Perspektive

Legalisation statt Apostille: was bei äthiopischen Urkunden gilt

Für die Vorlage bei österreichischen Behörden und Gerichten fertigt ein allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Übersetzer eine bestätigte Übersetzung (umgangssprachlich „beglaubigt“) an und beglaubigt die genaue Übereinstimmung mit dem Original – mit Datum, Unterschrift und Rundsiegel, wie es § 190 Abs. 1 AußStrG für den Beglaubigungsvermerk verlangt. Diese beglaubigte Übersetzung äthiopischer Urkunden betrifft die Übertragung – nicht die Echtheit der äthiopischen Ausgangsurkunde. Das sind zwei verschiedene Fragen, und bei Äthiopien fallen sie weiter auseinander als bei den meisten Herkunftsländern.

Keine Apostille – dafür ein Legalisationsweg in zwei Schritten

Die sonst übliche Apostille für ausländische Urkunden ist hier gar nicht vorgesehen: Äthiopien ist nicht Vertragsstaat des Haager Apostille-Übereinkommens. Verlangt die annehmende Stelle einen Echtheitsnachweis, führt der Weg über die Legalisation in zwei Schritten: Zuerst durchläuft die Urkunde den innerstaatlichen Beglaubigungsweg in Äthiopien bis zum dortigen Außenministerium, erst darauf setzt die österreichische Botschaft in Addis Abeba die Überbeglaubigung. Sie verlangt dafür persönliches Erscheinen – eine Vorlage auf dem Postweg ist ausgeschlossen – und hebt derzeit 80 Euro nach TP 4 ein. Übersetzungen fertigt die Botschaft ausdrücklich nicht an und bestätigt deren Richtigkeit auch nicht: Für österreichische Behörden muss die Übersetzung von einem gerichtlich beeideten Dolmetscher stammen.

Ob dieser Nachweis überhaupt verlangt wird, entscheidet die Stelle, bei der Sie einreichen – und sie entscheidet zunächst anhand dessen, was vor ihr liegt. Im Verwaltungsverfahren geht die Behörde von Amts wegen vor und bestimmt den Gang des Ermittlungsverfahrens selbst (§ 39 Abs. 2 AVG); als Beweismittel kommt alles in Betracht, was zur Feststellung des maßgebenden Sachverhalts geeignet und zweckdienlich ist (§ 46 AVG). Im Zivilverfahren gilt eine eigene Regel mit demselben Ergebnis: Nach § 311 ZPO ermisst das Gericht nach den Umständen des Falles, ob eine ausländische Urkunde ohne näheren Nachweis als echt anzusehen ist – zum Beweis der Echtheit genügt, soweit nicht besondere Bestimmungen etwas anderes festsetzen, die Beglaubigung durch die örtlich zuständige österreichische Vertretungsbehörde. Eine vollständige, formtreue Übersetzung, die Siegel, Randvermerke und auch Unstimmigkeiten sichtbar macht, arbeitet in dieser Lage für Sie; eine geglättete arbeitet gegen Sie. Hinzu kommt: Die flächendeckende Personenstandsregistrierung läuft in Äthiopien erst seit August 2016. Wer davor geboren wurde, hat oft gar keine Geburtsurkunde, sondern eine später ausgestellte Bescheinigung oder eine gerichtliche Feststellung – auch das gehört klar benannt in die Übersetzung, nicht kaschiert. Ausgestellt werden Apostille oder Legalisation ohnehin nie vom Übersetzungsbüro, sondern von der im Ausstellungsstaat zuständigen Stelle und der österreichischen Vertretungsbehörde; der FÜD berät zum Ablauf und liefert die anerkennungsfähige Übersetzung mit muttersprachlicher Revision.

Anwendungsfälle

Drei typische Oromo-Aufträge aus der Praxis.

Zweck und Zielstelle entscheiden über Form, Vermerke und Beglaubigung. Drei häufige Aufträge – von der Ausgangslage bis zum Ergebnis.

Asylverfahren

Bescheinigungen und Ladungen → Deutsch

Ausgangslage
Ein Antragsteller aus Oromia legt dem Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl Schriftstücke in Afaan Oromoo vor – teils handschriftlich, teils als Handyfoto, mit Stempeln und Randvermerken.
Ablauf
Ein muttersprachlicher Übersetzer erfasst die Vorlage vollständig, kennzeichnet unleserliche Stellen als solche, löst Kasusendungen in Namen auf und rechnet jedes Datum aus dem äthiopischen Kalender um.
Ergebnis
Eine bestätigte Übersetzung ohne stille Auslassungen, die das Bundesamt der bestehenden Akte zuordnen kann.

Standesamt

Geburts- & Heiratsurkunde aus Oromia → Deutsch

Ausgangslage
Für Eheschließung und Nachzug verlangen Standesamt und österreichische Vertretungsbehörde die Personenstandsurkunden auf Deutsch; Geburts- und Heiratsdatum stehen im äthiopischen Kalender, der Geburtsort in der Oromo-Form.
Ablauf
Ein gerichtlich beeideter Übersetzer rechnet die Daten taggenau um, führt Eigen-, Vaters- und Großvatersnamen in der Reihenfolge des Originals und ergänzt die amharische Ortsform erläuternd.
Ergebnis
Unterlagen für Eheanerkennung und Nachzugsantrag, die ohne Datums- oder Namensabweichung zur Akte passen.

Gemeinde & Klinik

Bescheid und Aufklärungsbogen Deutsch → Oromo

Ausgangslage
Eine Gemeinde und ein Klinikum brauchen Bescheid, Ladung und Einwilligungsbogen auf Afaan Oromoo – verständlich auch für Leserinnen und Leser ohne lange Schulbildung.
Ablauf
Der Übersetzer setzt österreichische Rechtsbegriffe mit erklärender Entsprechung statt mit Neuschöpfungen, hält eine Dialektvarietät durch und schreibt Länge und Ejektive konsequent nach Qubee-Norm.
Ergebnis
Texte, die ihre Adressaten tatsächlich erreichen – ohne erfundene Fachbegriffe und ohne Begriffe, die nur regional verstanden werden.

Angebot & Preis

Was kostet eine Oromo-Übersetzung?

Wir sichten Umfang, Dokumenttyp, Sprachrichtung und tatsächliche Urkundensprache und nennen einen verbindlichen Festpreis. Standard-Urkunden meist zum Pauschalpreis, umfangreiche Texte nach Normzeile – Beglaubigung auf Wunsch, PDF-Vorab und Postversand inklusive.

Verbindlicher Festpreis
ab 59 € je UrkundeFließtext ab 1,09 € / Normzeile
Preis vorab · keine unangekündigten Mehrkosten
Muttersprachliche Oromo-Fachübersetzung (Afaan Oromoo)enthalten
Prüfung der Urkundensprache (Afaan Oromoo oder Amharisch) vor dem Angebotenthalten
Äthiopische Daten umgerechnet, Namen nach Ihren österreichischen Papieren geführtenthalten
Beglaubigung durch allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Übersetzer auf Wunschenthalten
PDF-Vorab & Postversand des Originalsenthalten

Beglaubigte Urkunde ab 59 €, Fließtext ab 1,09 €/Normzeile; den genauen Betrag nennen wir nach kurzer Sichtung. Wie sich der Preis zusammensetzt →

Oromo-Übersetzung anfragen

Oromo-Dokumente & Texte

Welche Dokumente wir Oromo–Deutsch übersetzen.

Der Schwerpunkt liegt auf Urkunden und Verfahrensunterlagen in beide Richtungen. Häufig aus dem Oromo: Ragaa dhalootaa (Geburtsurkunde), Ragaa gaa'ilaa (Heiratsurkunde), Ragaa barnootaa (Schul- und Abschlusszeugnis) und Hayyama konkolaachisuu (äthiopischer Führerschein). Kommen die Papiere amharisch, übernimmt das Amharisch-Team – der Preis bleibt derselbe.

Häufige Fragen

Oromo-Übersetzung – häufige Fragen.

Wer übersetzt bei Ihnen ins Oromo und aus dem Oromo?

Muttersprachliche Oromo-Fachübersetzerinnen und -übersetzer (Afaan Oromoo) mit Sachgebiet, die in der Qubee-Schreibung sicher sind und Urkundenerfahrung mitbringen. Für Urkunden und amtliche Unterlagen fertigt ein allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Übersetzer die bestätigte (beglaubigte) Fassung mit Bestätigungsvermerk, Unterschrift und Rundsiegel an.

Ist Oromo dasselbe wie Amharisch?

Nein, es sind zwei verschiedene Sprachen mit verschiedenen Schriften: Oromo wird in lateinischer Qubee-Schrift geschrieben, Amharisch in der Ge'ez-Schrift. Für Sie ist das vor allem eine Zuordnungsfrage: Wir prüfen vor dem Angebot, in welcher Sprache Ihr Dokument tatsächlich ausgestellt ist, und setzen das passende Team an – Sie müssen das nicht selbst entscheiden.

Wie gehen Sie mit dem äthiopischen Datum auf meiner Urkunde um?

Wir erkennen es als äthiopisches Datum und rechnen es taggenau in das gregorianische um; der äthiopische Kalender hat dreizehn Monate und liegt sieben bis acht Jahre zurück. Wo es für die Zuordnung hilft, führen wir beide Angaben. Ist auf Ihren österreichischen Papieren bereits ein Datum eingetragen, weisen wir eine Abweichung aus, statt sie stillschweigend anzugleichen.

Was ist, wenn ich gar keine Geburtsurkunde habe?

Das ist häufig: Die landesweite Personenstandsregistrierung läuft in Äthiopien erst seit August 2016, viele Erwachsene wurden nie registriert. Vorgelegt werden dann nachträglich ausgestellte Bescheinigungen, Taufscheine oder gerichtliche Feststellungen. Wir übersetzen, was das Dokument tatsächlich ist – einschließlich Ausstellungsgrund und -datum –, statt es als reguläre Geburtsurkunde erscheinen zu lassen.

Brauchen äthiopische Urkunden eine Apostille?

Nein – Äthiopien gehört dem Haager Apostille-Übereinkommen nicht an, eine Apostille ist dafür nicht vorgesehen. Verlangt die annehmende Stelle einen Echtheitsnachweis, führt der Weg über die Legalisation: zuerst der innerstaatliche Beglaubigungsweg bis zum äthiopischen Außenministerium, dann die Überbeglaubigung durch die österreichische Botschaft in Addis Abeba, die dafür persönliches Erscheinen verlangt. Der FÜD stellt weder Apostille noch Legalisation aus, liefert aber die anerkennungsfähige Übersetzung und sagt Ihnen, welche Stelle zuständig ist.

Übersetzen Sie auch Bescheide und Aufklärungsbögen ins Oromo?

Ja. Gemeinden, Kliniken, Schulen und Träger lassen bei uns Bescheide, Ladungen, Einwilligungserklärungen, Hausordnungen und Aufklärungsbögen ins Afaan Oromoo übersetzen. Österreichische Rechtsbegriffe setzen wir mit erklärender Entsprechung statt mit Neuschöpfungen und halten das Sprachregister lesbar.

Was kostet eine Oromo-Übersetzung?

Der Preis richtet sich nach Umfang, Dokumenttyp, Sprachrichtung und Frist. Nach kurzer Sichtung nennen wir einen verbindlichen Festpreis: beglaubigte Urkunde ab 59 €, Fließtext ab 1,09 €/Normzeile; Beglaubigung, PDF-Vorab und Postversand inklusive.
Vorher stand in jedem Papier etwas anderes: mal war der Name meines Vaters mein Nachname, mal war das äthiopische Jahr eins zu eins übernommen. Die neue Fassung hat beides erklärt statt geglättet – beim Standesamt gab es danach keine Rückfrage mehr.
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G. Dabessa · Eheschließung und Familiennachzug, Wien

Karriere beim FÜD

Oromo-Übersetzer werden?

Unsere Oromo-Übersetzungen werden von muttersprachlichen Fachübersetzerinnen und Fachübersetzern ausgeführt, die neben dem Afaan Oromoo vor allem drei Dinge beherrschen: die Umrechnung äthiopischer Kalenderdaten, die Führung von Eigen-, Vaters- und Großvatersnamen gegen Pass und vorhandene österreichische Papiere und eine Qubee-Orthografie, in der Länge Bedeutung trägt. Wer als Oromo-Übersetzer für den FÜD arbeiten möchte, braucht deshalb mehr als Zweisprachigkeit: Urkundenpraxis in einem der Auftragsfelder – Asyl- und Fremdenrecht, Personenstand, Zeugnisbewertung, Medizin, Verwaltungstexte von Gemeinden und Magistraten –, und für bestätigte Fassungen die Eintragung in die Gerichtssachverständigen- und Gerichtsdolmetscherliste, deren Voraussetzungen § 14 SDG regelt. Im Kundengespräch heißt das dann allgemein beeideter Oromo-Übersetzer. Diese Kolleginnen und Kollegen arbeiten beim FÜD fest angestellt oder freiberuflich; der Einstieg ist auch über ein Praktikum möglich.

Womit Sie arbeiten

Fachgebiete & Textsorten

Zwei Arbeitsfelder prägen den Auftragsbestand. Aus dem Oromo ins Deutsche gehen Personenstandsurkunden – Ragaa dhalootaa, Ragaa gaa'ilaa, Ledigkeits- und Meldebestätigungen –, Schul- und Abschlusszeugnisse mit Prozentnoten sowie Bescheinigungen, Ladungen und Gerichtsschriftstücke aus dem Asylverfahren, oft als Handyfoto oder blasse Mehrfachkopie. In die Gegenrichtung gehen Texte, die verstanden werden müssen: Bescheide, Ladungen, Einwilligungserklärungen, Aufklärungsbögen und Hausordnungen von Gemeinden, Kliniken, Schulen und Trägern. Vor der Übersetzung steht eine eigene Aufgabe: zu erkennen, ob ein Papier wirklich in Qubee oder amharisch in der Ge'ez-Schrift ausgestellt ist – und es weiterzugeben, wenn es zum Amharisch-Team gehört.

Berufsrealität

Was der Beruf tatsächlich verlangt

Der Takt kommt aus fremden Verfahrensterminen: Einvernahme, Standesamt, Fristende. Die Vorlage ist dabei selten druckreif – Fotos, blasse Kopien, handschriftliche Nachträge, Stempel quer über dem Text; entziffert wird, was lesbar ist, gekennzeichnet, was es nicht ist, geraten wird nichts. Häufig liegt auch keine Standardurkunde vor, sondern eine nachträglich ausgestellte Bescheinigung oder eine gerichtliche Feststellung, und dann gehört es zur Arbeit, genau zu benennen, was das Dokument ist. Wo für einen österreichischen Rechtsbegriff kein eingeführtes Oromo-Wort existiert, wird nichts neu geschöpft, sondern erklärt – und diese Entscheidung über alle Papiere eines Vorgangs durchgehalten, samt Dialektvarietät. Ein guter Teil der Arbeit ist außerdem Schreiben auf Deutsch: Anmerkungen, die der prüfenden Stelle Namensaufbau, Kalender und Ortsform erklären. Dafür gibt es beim FÜD feste Ansprechpartner, verbindliche Liefertermine, gepflegte Terminologielisten und die Zweitprüfung durch eine Kollegin oder einen Kollegen.

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