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Post-Editing (MTPE): maschinelle und KI-Übersetzung auf Veröffentlichungsniveau.
Sie haben maschinell oder mit KI vorübersetzte Rohtexte – wir heben sie im Post-Editing auf das Niveau, das Sie brauchen: im Abgleich mit dem Ausgangstext, terminologisch geführt, nach den Anforderungen der DIN EN ISO 18587 und mit Vier-Augen-Revision. Schnell und skalierbar, wo es passt – mit klarer menschlicher Verantwortung.
- Von Menschen nachbearbeitetkein reines Lektorat
- Zwei Servicegradeleicht oder vollständig
- Sinnfehler der MÜ rausinhaltlich geprüft
- 4,6 · Trustpilot
Wo maschinelle Übersetzung trägt – und wo Fachübersetzung nötig ist · Nachbearbeitung durch Fachübersetzer, nicht durch die Maschine · Terminologie und Stil auf Ihr Haus abgestimmt · klare Abgrenzung zur reinen Neuübersetzung
Kurz & klar
Maschine übersetzt, Mensch verantwortet.
Post-Editing (Machine Translation Post-Editing, MTPE) heißt: Eine Maschine liefert die Rohübersetzung, ein qualifizierter Mensch macht sie brauchbar. Ein muttersprachlicher Fachlektor gleicht den MT-Output gegen den Ausgangstext ab, korrigiert Fehler, führt die Terminologie und stellt sicher, dass der Zieltext das gewünschte Niveau erreicht – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Damit ist MTPE eine eigene Disziplin zwischen roher Maschinenübersetzung und reiner Humanübersetzung. Sie ergänzt unser Lektorat und ist die richtige Wahl, wenn Volumen, Tempo und Budget zählen – und der Text dafür geeignet ist. Wie sich maschinelle Übersetzung, Freelancer und Full-Service-Büro unterscheiden, zeigt unser Vergleich der Übersetzungsanbieter.
Prüfstufen nach DIN EN ISO 18587
Full oder Light Post-Editing – der Zweck entscheidet.
Die DIN EN ISO 18587 definiert Prozess und Kompetenzen fürs Posteditieren und unterscheidet zwei Ergebnisstufen. Wir wählen sie nach Ihrem Verwendungszweck – nicht pauschal.
Full Post-Editing
Ziel: qualitativ wie eine Humanübersetzung. Inhalt, Terminologie und Stil werden vollständig korrigiert. Das Ergebnis ist veröffentlichungsreif – für Website, Marketing, Dokumentation und alles, was nach außen geht.
Light Post-Editing
Ziel: verständlich, ohne stilistische Feinarbeit. Nur grobe, sinnentstellende Fehler werden beseitigt. Geeignet für rein interne Zwecke – etwa große Volumen, die nur inhaltlich erfasst werden müssen.
| Bearbeitet wird … | Light PE | Full PE | Humanübersetzung |
|---|---|---|---|
| Grobe, sinnentstellende Fehler | ✓ | ✓ | ✓ |
| Vollständige inhaltliche Genauigkeit | – | ✓ | ✓ |
| Terminologie & Konsistenz | teilw. | ✓ | ✓ |
| Stil, Ton & Register | – | ✓ | ✓ |
| Veröffentlichung nach außen | nein | ✓ | ✓ |
| Vier-Augen-Revision (DIN EN ISO 17100) | optional | ✓ | ✓ |
Eignung & Grenzen
Wofür sich MTPE eignet – und wofür nicht.
Post-Editing ist ein Werkzeug, kein Allheilmittel. Wir setzen es ein, wo es Zeit und Kosten spart, ohne die Qualität zu gefährden – und raten ab, wo es nicht trägt.
Gut geeignet: große, wiederkehrende Volumen mit klarer Terminologie – etwa Produktkataloge, technische Dokumentation, Hilfe-Inhalte, interne Kommunikation und wiederkehrende Web-Inhalte. Hier spielt MTPE seine Stärken bei Tempo und Skalierung aus, während der Fachlektor Genauigkeit und Ton sichert; für Web-Content prüfen wir zusätzlich auf SEO.
Nicht geeignet: beglaubigte Übersetzungen (die gerichtlich beeidete und zertifizierte Übersetzer persönlich anfertigen), rechtlich oder sicherheitskritisch sensible Texte in Recht und Medizin sowie kreative Marketing- und Markentexte, die eine echte Transkreation brauchen. Bei regulierten Inhalten in der Technik wählen wir Full Post-Editing oder eine reine Humanübersetzung. Im Zweifel sichten wir und empfehlen ehrlich.
Klarer Grundsatz
Die menschliche Verantwortung für das Ergebnis bleibt immer beim FÜD – nicht beim Algorithmus. Ein Post-Editor mit Fachhintergrund entscheidet, was übernommen, korrigiert oder neu formuliert wird.
Warum der Aufwand höher liegt, als man denkt
Gute Nachbearbeitung ist Fachurteil – kein schnelles Drüberlesen.
Genau deshalb kalkulieren wir Post-Editing nach Aufwand statt als Pauschal-Schnäppchen. Zwei Gründe machen MTPE anspruchsvoller, als die glatte Rohübersetzung vermuten lässt.
Flüssig ist nicht dasselbe wie richtig
Moderne KI-Übersetzung (NMT) liefert grammatikalisch flüssige Sätze – die aber inhaltlich falsch sein können. Fachlich heißt das: Flüssigkeit (Fluency) vor inhaltlicher Präzision (Adequacy). Gerade weil sich der Text gut liest, fällt der Fehler weder Laien noch automatischen Metriken auf. Ein flüssig-falscher Satz zu finden, kostet mehr Konzentration als einen holprigen zu glätten – man muss jedes Segment gegen den Ausgangstext prüfen.
Billig wird teuer, sobald Qualität zählt
Ist die Rohausgabe schwach – seltene Sprachrichtung, sensibles Fachgebiet, lückenhafte Quelle –, häufen sich Fehler an genau den kritischen Stellen: Zahlen, Negationen, Pflichten (verneinte Vertragsklauseln, Dosierungen, umgedrehte Sicherheitshinweise) sowie erfundene Formulierungen (Halluzinationen). Sie alle einzeln zu entdecken und zu korrigieren, kann länger dauern als eine saubere Neuübersetzung. Vollwertiges Full Post-Editing nähert sich dann dem Aufwand einer Neuübersetzung – und ehrlich kalkuliert auch deren Preis.
Ablauf & Sicherheit
So läuft Ihr Post-Editing-Projekt.
Ein geführter Prozess mit definierter Engine-Wahl, Terminologiepflege, Revision und klaren Vertraulichkeitsregeln – gerade weil Ihre Inhalte durch ein MT-System laufen.
Sichtung & Stufe
Wir sichten Ausgangstext und MT-Output, empfehlen Full oder Light Post-Editing und nennen Termin und Festpreis.
Engine & Vertraulichkeit
Wir klären, welche Engine eingesetzt wird und wie mit Ihren Daten umgegangen wird – auf Wunsch in abgesicherter Umgebung. Datenschutz.
Terminologie einbinden
Style Guides, Glossare und Termbase steuern den Post-Editor – für konsistente Benennungen über das ganze Volumen.
Post-Editing
Ein muttersprachlicher Fachlektor bearbeitet den MT-Output gemäß gewählter Stufe – ohne Über- oder Unterkorrektur.
Vier-Augen-Revision
Bei Full Post-Editing prüft nach DIN EN ISO 17100 eine zweite qualifizierte Person gegen den Ausgangstext.
Rücklieferung & Skalierung
Sie erhalten den finalen Text im gewünschten Format – wiederkehrende Volumen fahren wir als planbaren Prozess.
Tempo von der Maschine. Verantwortung vom Menschen.
Deshalb: MTPE nach DIN EN ISO 18587, gesteuerte Terminologie und – bei Full Post-Editing – eine Revision nach dem Vier-Augen-Prinzip.
Preise
Was Post-Editing kostet.
Post-Editing rechnen wir nach Aufwand ab – anders als eine reine Zeilen-Übersetzung, weil der Aufwand stark von der Qualität der Rohübersetzung abhängt. Es zählen MT-Qualität, gewählte Stufe (Full oder Light), Sprache, Fachgebiet und Volumen. So zahlen Sie für die tatsächliche Nachbearbeitung, nicht für eine Pauschale.
Nach einer kurzen Sichtung von Ausgangstext und MT-Output nennen wir einen verbindlichen Festpreis. Zum Vergleich: reine Fachübersetzungen starten ab 0,89 €, eine Textkorrektur ab 0,39 €/Normzeile. Alle Preise unter Preise & Preistafel.
„Wir lokalisieren monatlich große Mengen Produkt- und Hilfetexte. Der FÜD hat mit Full Post-Editing genau die Balance getroffen: schnell und planbar, aber terminologisch sauber – und bei sensiblen Inhalten ehrlich zur Humanübersetzung geraten.“
Leitung Lokalisierung, SaaS-Unternehmen · Post-Editing (MTPE) · 4,9 / 5 aus 268 Bewertungen (Stand 08/2026)
MTPE ist keine Beglaubigung
Post-Editing hebt maschinelle Übersetzungen auf das gewünschte Niveau, ersetzt aber keine bestätigte Übersetzung. Verlangt eine Behörde eine beglaubigte Fassung, fertigen gerichtlich beeidete und zertifizierte Übersetzer diese mit Bestätigungsvermerk an. Beglaubigte Übersetzung →
Häufige Fragen
Post-Editing (MTPE) – häufige Fragen.
Was ist Post-Editing (MTPE) – und was unterscheidet es von einer Humanübersetzung?
Was ist der Unterschied zwischen Full und Light Post-Editing?
Nach welcher Norm arbeiten Sie beim Post-Editing?
Ist MTPE für beglaubigte Übersetzungen geeignet?
Wie steht es um Vertraulichkeit und Datenschutz bei maschineller Übersetzung?
Was kostet Post-Editing?
Warum ist Post-Editing manchmal fast so teuer wie eine Neuübersetzung?
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